:::: Technikmuseum Freudenberg ::::
    
 
Hintergrundbild für Euren Bildschirm

Wer Lust hat, kann sich hier ein Hintergrundbild für seinen Bildschirm herunterladen.

Wer...

FOTOGALLERIEN

Bilder und Filme zu unseren letzten Veranstaltungen



Modelldampfbahn

Echtdampf für jung und alt.

Fahrplan 2010

 

Auf der 5 und 7 1/4 Zoll Spurweite, einer Gesamtlänge...




 

85 Jahre unter Dampf - ein Methusalem wurde müde

Keiner kannte den alten Dampfhammer so gut wie Kurt Runde. Er musste ran wenn das Ding nicht mehr lief. "Das passierte immer dann, wenn die Maschine an die 300 Grad heiss war" erinnert sich der längjährige Betriebsschlosser im Hammerwerk Vorlaender, Hilchenbach, der den Freunden historischer Fahrzeuge beim Aufbau des Hammers in Freudenberg-Wilhelmshöhe half. Der 3 Tonnen schwere Bär, so wird der Schmiedehammer genannt, bearbeitete mit bis zu 150 Schlägen in der Minute die 1000 Grad heissen und bis zu 5 Tonnen schweren Blöcke. Der Betriebsdruck des heissen Dampfes lag bei etwa 10 bar. Runte: "Wir haben manches Mal die 6 Meter lange Brücke schweissen und verstärken müssen. Man sieht, wie viele Risse entstanden sind. Das Material war einfach ermüdet."

 

1997 wurde der Hammer nach dem Konkurs der Firma stillgelegt. Als der Betrieb des Hammers ein halbes Jahr später nach Übernahme der Firma durch einen italienischen Investor wieder aufgenommen werden sollte, war dies mit Dampf nicht mehr möglich. Versuche mit Pressluft schlugen fehl, so dass der alte Dampfhammer einer modernen Schmiedepresse weichen musste. Durch Zufall erfuhren die Freunde historischer Fahrzeuge von dem zerlegten Hammer. Mit Unterstützung des Kreises Siegen-Wittgenstein und den Firmen Möbel-Zimmermann, Benno Drössler, Schwerlast-Köhler, Kran-Dornseiff, SMS-DEMAG, Spedition Bender und Krämer-Kran wurde der 1912 von der Weidenauer Firma Schleifenbaum & Steinmetz hergestellte Dampfhammer an der Kreuzung Nähe der Autobahnausfahrt Freudenberg aufgestellt.

 




________________________________________________






Siegerländer Schmiedehammer findet neue Heimat vor dem Technikmuseum Freudenberg

"Wir haben den Hammer vor Jahren gerettet. Er wäre sonst in den Schrott gewandert. Doch wir hatten keine richtige Verwendung für die Maschine". Man spürte, wie sehr die Feuerwehrleute aus Siegen-Geisweid an der alten Maschine hingen, als sie mit den Freunden historischer Fahrzeuge Kontakt aufnahmen. Schnell war man sich einig: der muss nach Freudenberg zum Technikmuseum. Gesagt - getan. Mit Hilfe der Spedition Bender, der Metallbearbeitungsfirma Egon Schmidt und Firma Krämer-Kran, wurde der 10 Tonnen schwere Koloss geborgen und nach intensiver Konservierung vor unserem Museum in Freudenberg aufgestellt.

 

In den 1920er Jahren baute die Firma Schleifenbaum & Steinmetz den Dampfhammer für das Geisweider Eisenwerk, heute Deutsche Edelstahlwerke. Viele Jahre arbeitete er in der Schmiede des Werkes, bis man für Ihn keine Verwendung mehr hatte.




Spindelpresse




DRUCKEN ::: Impressum ::: ::: Seitenanfang