Wer kennt es nicht? Es ist klein, grün und putzig. Jahrmillionen hat es im Eis überdauert, bevor es im Jahr 1969 auf der Südseeinsel Titiwu aus dem Ei schlüpfte. Es hört auf den Namen „Urmel“. Spätestens jetzt müsste bei Generationen von Fernsehzuschauern der Groschen fallen. 1969 flimmerten das Urmel und seine spannenden Geschichten dank einer Zusammenarbeit der Augsburger Puppenkiste und des Hessischen Rundfunks das erste Mal über die TV-Bildschirme. Aber auch Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, oder Bill Bo und seine Bande und viele mehr sorgten für Fernsehfreude bei Jung und Alt.

Das ist heute, also 70 Jahre nach Gründung der Augsburger Puppenkiste durch Walter Oehmichen, Grund genug für das Technikmuseum Freudenberg in Kooperation mit der Augsburger Puppenkiste eine Sonderausstellung über das bekannteste Marionettentheater der Welt ins Leben zu rufen.

Neben einer großen Anzahl an Marionetten werden Requisiten und Informationen zur Augsburger Puppenkiste multimedial präsentiert. Fotos und Videos stehen dabei im Vordergrund und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen des bekanntesten Marionetten-Theaters der Welt.

Mit von der Partie ist auch die Lokomotive Emma, bekannt aus den spannenden Geschichten rund um Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer. Lebensgroß und begehbar steht sie da. Fast scheint es, als sei sie lebendig und sage: „Steig ein! Entdecke mit mir die Geschichte der Augsburger Puppenkiste!“

In der großen Maschinenhalle des Museums schlägt ein KUKA Industrieroboter den Bogen von der alten zur modernen Technik. Vielleicht braucht es in der Zukunft keine menschlichen Puppenspieler mehr. Er führt eine original Augsburger Puppenkisten Marionette und zeigt, wozu moderne Technik in der Lage ist. Die Zukunft des Puppenspiels in Zeiten Industrie 4.0?

Viele weitere kleine und große Highlights machen den Besuch der Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis für Groß und Klein.

Während der gesamten Saison wird es an bestimmten Terminen ein Zusatzprogramm geben

Im außerschulischen Lernort des Museums können Kinder und Jugendliche zu bestimmten Terminen, die vor allem in den Sommerferien liegen werden, selbst Marionetten bauen. Diese Termine werden frühzeitig auf der Website des Technikmuseums bekannt gegeben.

Sonntags können die Kinder (und die Erwachsenen) im Außenbereich des Museums bei trockenem Wetter mit der Emma auf der Kindereisenbahn ein paar lustige Runden drehen.

Sonntags ist auch die Cafeteria, das beliebte Schrauberstübchen, geöffnet. Dort gibt es die tollen Schrauberwaffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Hm!

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