//Schmiedetreffen am Technikmuseum Freudenberg
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Das Siegerland. Eine der ältesten Montanregionen Europas. Hier wurden vor über 2.000 Jahren von den Kelten die ersten Eisenerze zu Tage gefördert und mit Hilfe von Rennöfen das Eisen erschmolzen. Schmiede formten im nächsten Schritt aus dem Roheisen Waffen, aber auch Gegenstände des täglichen Bedarfs. Das Technikmuseum Freudenberg widmet am Sonntag, 23. Juni 2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr, einen ganzen Tag dem Thema und veranstaltet ein Schmiedetreffen rund um das Museum.

Einmalig und ganz nah dran

Vom Anfänger, der sich für die Arbeit mit Hammer und Amboss interessiert, über Messerschmiede, welche die Kunst der Herstellung des berühmten Damaszenerstahls beherrschen, bis hin zum Berufsschmied mit langjähriger Berufserfahrung gibt sich das gesamte Spektrum der Schmiedeszene am und im Technikmuseum Freudenberg ein Stelldichein. Rund 25 Schmiede präsentieren ihr Können. Für die Besucher bietet sich die einmalige Gelegenheit, nah dran am Geschehen Fragen zu stellen oder vielleicht auch einmal selbst den Schmiedehammer zu schwingen.

Einblicke in die Schmiedekunst

Meißel, Spitzhacken, Gartenhacken, Äxte, Beile, … auschmieden, Gebrauchshärte herstellen und / oder schleifen. Dies sind einige der Arbeiten, die früher wie heute oft in Schmieden ausgeführt wurden bzw. werden. Ein Problem hierbei ist, dass man heutzutage oft nicht weiß, an wen man sich wenden kann.

Einige der angereisten Schmiede werden beim diesjährigen Treffen dieses Thema aufgreifen, und solche Arbeiten in der Schmiede des Museums vorführen. Die Museumsbesucher können  dafür mitgebrachte Werkzeuge an diesem Tag vor Ort wieder professionell aufarbeiten lassen. Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben, jedoch ist eine kleine Spende erwünscht.